Offshore-Repowering-Konferenz 2014

Mit stetigem Wachstum der Offshore-Windindustrie werden in naher (Dänemark) und weiterer Zukunft (Großbritannien, Deutschland) Offshore-Windenergieanlagen ihre Altersgrenze oder Betriebshöchstdauer erreichen. Die Notwendigkeit von Repowering der Windenergieanlagen ist absehbar und stellt die Akteure der Offshore-Windindustrie sowie Politik und Wirtschaft vor neue Herausforderungen. Die Onshore-Windenergie zeigt dabei, dass dieser Schritt – aus wirtschaftlichen Gründen – schon deutlich früher als angenommen realisiert wird und das teilweise weit vor Erreichen der technischen oder wirtschaftlichen Lebensdauer.

Am 11.11.2014 fand von 9.30 bis ca. 18.00 Uhr im Maritimen Kompetenzzentrum in Leer die Konferenz „Repowering/Rückbau Offshore Wind“ mit 90 Teilnehmern im Rahmen des Projektes Off­shore Hub Ems-Achse statt. Ziel war es, die Themen der Offshore Windenergie in und aus der Region aufzunehmen und ein innovatives, zukunftsweisendes Thema mit hohen Potenzialen frühzeitig zu beleuchten. Im Rahmen der Konferenz waren namhafte Experten der Offshore-Windindustrie eingeladen, einen allumfassenden Überblick zum Repowering-Prozess und wegweisende Stellungsnahmen für zukünftige Entscheidungen zu geben.

Die Teilnehmer der Konferenz erwarteten angeregte Diskussionen mit fachkundigen Referenten der Offshore-Windindustrie zu sämtlichen Themen entlang der Wertschöpfungskette - von rechtlichen Rahmenbedingungen bis zu Recycling. Entscheider von Hochschulen, von Institutionen und Verbänden der Offshore-Windindustrie vermittelten als Referenten interessante Perspektiven zum Konferenzthema. Im Anschluss an das Vortragsprogramm gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema „Offshorewindenergie in der Region: Energiewende oder Kehrtwende“. Moderiert wurde die Konferenz von Ralf Köpke, Chefreporter der Fachzeitschrift Energie & Management und langjähriger Kenner der Windbranche.

Anlass der eintägigen Veranstaltung war das Projekt „Offshore Hub Ems-Achse“, welches im Januar 2014 mit einer Laufzeit von 15 Monaten gestartet war. Koordiniert wird das Projekt von der MARIKO GmbH in Leer. Der Landkreis Leer, die Seehafenstadt Emden sowie die Emder Hafenförderungsgesellschaft e.V. sind Projektpartner. Ziel des Projekts ist die Stärkung der Region Ems-Achse für die Offshore-Windenergie sowie eine optimierte Positionierung und Vernetzung der Region als Standort der Offshore-Windenergie in Deutschland und Europa. Der Aufbau strategischer Allianzen auf nationaler und europäischer Ebene soll eine Brücke zu anderen technologisch führenden Offshore-Regionen schlagen. Das Thema Repowering spielt dabei eine große Rolle.

„Energie & Management, Ausgabe 06-2015: Artikel „Den Schrott nicht auf dem Meer lassen“ von Dr. Ralf Köpke

Download Präsentationen:
1_Aktuelle Perspektiven der Offshore-Windenergie_wind:research
2_Rückbau - Rechtsgrundlage und Umsetzung_Ahlers & Vogel
3_Erfarhungen im Repowering Onshore - Herausforderungen Offshore_ENOVA
4_Perspektiven des Repowerings von Offshore-Windparks_Deutsche Windtechnik
5_Ladedock statt Ladedeck_Wärtsilä
6_Rückbau/Repowering - Bedingungen an Hafen, Material und Personal_Rhenus Offshore Logistics
7_Recycling von Windenergieanlagen_Hochschule Bremen

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